Die Geschichte der Gemeinde Birgland

Die Gemeinde Birgland ist in ihrer gesamten Struktur eine relativ junge Gemeinde. Im Jahr 1972 wurde sie im Rahmen der Gebietsreform aus den Gemeinden Schwend, Poppberg, Eckeltshof, Fürnried, Frechetsfeld und Sunzendorf gebildet. Sitz der Gemeindekanzlei ist Frechetsfeld. Verwaltungsrechtlich wird die Gemeinde von der Verwaltungsgemeinschaft Illschwang betreut. Mit einer Einwohnerzahl von 1.939 und einer Fläche von über 62 Quadratkilometern ist sie eine der am dünnsten besiedelten Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach.Lage der Gemeinde Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach.Lage der Gemeinde Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach Auerbach in der Oberpfalz Königstein (Oberpfalz) Hirschbach (Bayern) Etzelwang Weigendorf Birgland Kastl (Lauterachtal) Edelsfeld Edelsfeld Vilseck Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg Sulzbach-Rosenberg Eichen (gemeindefreies Gebiet) Naturpark Hirschwald Freihung Hirschau Gebenbach Schnaittenbach Hahnbach Illschwang Freudenberg (Oberpfalz) Ursensollen Ursensollen Ebermannsdorf Ensdorf (Bayern) Ensdorf  (Bayern) Kümmersbruck Rieden (Oberpfalz) Hohenburg Schmidmühlen Poppenricht Ammerthal Amberg Landkreis Neustadt an der Waldnaab Weiden in der Oberpfalz Landkreis Schwandorf Landkreis Bayreuth Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz  Gemeinde Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach   Wirtschaftlich ist die Gemeinde hauptsächlich von der Landwirtschaft, von Klein- und Mittelbetrieben und sanftem Tourismus geprägt. Vor allem die bergige Landschaft im Höhenbereich um 600 Meter über NN bietet Erholungsuchenden ideale Voraussetzungen für ihren Urlaub. Über 100 Kilometer markierte Wanderwege führen zu schmucken Dörfern, imposanten Felsen, und dominanten Aussichtspunkten. Seltene und geschützte Pflanzen können Sie im Birgland bewundern. Im Winter können Sie auf gespurten Loipen Skilanglauf betreiben. Daneben gibt es auch Rodelhänge. Viele gemütliche Wirtsstuben und Biergärten laden zum Verweilen ein. Einen Besuch wert sein, sollte auf alle Fälle die Burgruine Lichtenegg, mit ihren knapp 1000 Jahre alten Gemäuern und einem atemberaubenden Ausblick nach Mittelfranken, ins Fichtelgebirge oder in den Bayerischen oder auch Oberpfälzer Wald.

Die Burgruine im Westen der Gemeinde diente schon in vorgeschichtlicher Zeit den Kelten als Fliehburg. Um 1050 wurden die Sulzbacher Grafen als erste Burgherren erwähnt. Später wurde Lichtenegg die Stammburg der Grafen von Preysing. Christian Knorr von Rosenroth dichtete auf dem Weg von Högen nach Lichtenegg das bekannte Kirchenlied "Morgenglanz der Ewigkeit".
 
 
In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde auch gewaltige Anstrengungen in punkto Infrastruktur unternommen. In Aicha wurde eine neue Kläranlage errichtet und der Ort Schwend an diese angeschlossen. Schon seit längerem besitzt Fürnried eine Kläranlage.

Seit 2004 gibt es am nördlichen Ortsrand von Schwend in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn A 6 ein rechtskräftiges Mischgebiet für Gewerbeansiedlungen. Direkt an der Autoausfahrt Sulzbach-Rosenberg/Schwend soll noch ein großes interkommunales Gewerbegebiet entstehen, um die Attraktivität für weitere Betriebesansiedlungen zu steigern. In der Gemeinde Birgland sind übrigens alle wichtigen infrastrukturellen Ver- und Entsorgungseinrichtungen vorhanden.