Geschichte der Gemeinde Birgland
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Die Gemeinde Birgland ist in ihrer gesamten Struktur eine relativ junge Gemeinde. Im Jahr 1972 wurde sie im Rahmen der Gebietsreform aus den Gemeinden Schwend, Poppberg, Eckeltshof, Fürnried, Frechetsfeld und Sunzendorf gebildet. Sitz der Gemeindekanzlei ist Frechetsfeld. Verwaltungsrechtlich wird die Gemeinde von der Verwaltungsgemeinschaft Illschwang betreut. Mit einer Einwohnerzahl von 1.939 und einer Fläche von über 62 Quadratkilometern ist sie eine der am dünnsten besiedelten Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach.Lage der Gemeinde Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach.Lage der Gemeinde Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach
Die Burgruine im Westen der Gemeinde diente schon in vorgeschichtlicher Zeit den Kelten als Fliehburg. Um 1050 wurden die Sulzbacher Grafen als erste Burgherren erwähnt. Später wurde Lichtenegg die Stammburg der Grafen von Preysing. Christian Knorr von Rosenroth dichtete auf dem Weg von Högen nach Lichtenegg das bekannte Kirchenlied "Morgenglanz der Ewigkeit". In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde auch gewaltige Anstrengungen in punkto Infrastruktur unternommen. In Aicha wurde eine neue Kläranlage errichtet und der Ort Schwend an diese angeschlossen. Schon seit längerem besitzt Fürnried eine Kläranlage.
Seit 2004 gibt es am nördlichen Ortsrand von Schwend in unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn A 6 ein rechtskräftiges Mischgebiet für Gewerbeansiedlungen. Direkt an der Autoausfahrt Sulzbach-Rosenberg/Schwend soll noch ein großes interkommunales Gewerbegebiet entstehen, um die Attraktivität für weitere Betriebesansiedlungen zu steigern. In der Gemeinde Birgland sind übrigens alle wichtigen infrastrukturellen Ver- und Entsorgungseinrichtungen vorhanden. |
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